Eine ausgewachsene Wirtschaftskrise ist daran erkennbar, dass auch die großen Firmen, die bekannten Unternehmen, die „etablierten Player“ Konkurs anmelden. In den letzten Tagen waren das z.B. JOLLY DAYS (21 Jahre am Markt für „Events und Erlebnisse in der Box“), HÜLSTA (Möbel und Küchen), der VERLAG DER KOMISCHEN KÜNSTE (selbstredend) und natürlich auch wieder ein paar Unternehmen aus der SIGNA-Gruppe…
Was passiert ist? Die „Wirtschaftspartei“ ÖVP hat in ihrer aktuellen Regierungsperiode praktisch keinerlei Impulse gesetzt, um die Wirtschaft zu beleben: die Multi-Millionäre in Österreich (rund 5% der Bevölkerung oder 450.000 Menschen von 9 Millionen, die zusammen mehr als 55% des gesamten Vermögens in Österreich besitzen, -siehe Studie der AK) dürfen „unbehelligt“ auf Zypern versteuern und kommen so mit rund 25% realem Steuersatz davon, wohingegen schwer arbeitende Menschen in der Pflege, am Bau, bei der Polizei oder Feuerwehr zumindest 40% (Lohn-)Steuer zahlen!
Programme zur Wirtschaftsbelebung für kleine Unternehmen – Stichwort Reparaturbonus – kamen von den Grünen, der Eindruck hatte sich hier aufgedrängt, dass derartige „Zuckerln“ nicht im Sinne der ehemaligen „Wirtschaftspartei“ waren!
😦
Was wird also nach der Nationalratswahl im September 2024 passieren?
Die FPÖ wird stimmenstärkste Partei mit rund 28-30% der Wahlberechtigten! Die ÖVP wird auf den dritten Platz mit rund 18-19% abstürzen, die SPÖ wird diese mit 23-24% überholen. Die GRÜNEN könnten, wenn’s bis Mitte September subtropisch warm bleibt, auf bis zu 14% kommen, der Rest sind „Krümel“ für NEOS, BIER, KPÖ und Co.
Somit wäre Österreich de facto unregierbar, weil die beiden Flügel FPÖVP und SPÖ-Grüne in etwa gleich viele Mandate im Parlament hätten!
Also KEINE Reformen die eine 2/3-Mehrheit bräuchten!
Also KEINE Impulse für die Wirtschaft!
Also weiterhin nur „Klientel-Politik“ für die eigenen Lobbys: ÖVP für Gastro und Hotellerie, FPÖ für Exekutive und mittleres Gewerbe sowie mittlere Industriebetriebe, SPÖ für die Straßenbau-Lobby, GRÜNE für Kleinbetriebe, Kleinstbetriebe, landwirtschaftliche Betriebe und EPUs.
Was wir bräuchten ist ein AUFWACHEN!
Was wir bräuchten ist ein SCHULTERSCHLUSS!
Was wir bräuchten sind energievolle REFORMEN!
…oder die Wirtschaftskrise wird von 2025 bis 2028 alles übertreffen, was wir bisher hatten!!!





PS: wenn dich die „UPs and DOWNs“ der österreichischen Wirtschaft auch so interessieren wie mich (als Unternehmensberater), der KSV bietet hier immer topaktuelle Info zu Konkursen! 😦
Dazu passend: eine ÖVP-Mandatarin die meint, Milliardäre dürften in Österreich nicht weiter geschröpft werden!?!?!?!?!?!
https://www.derstandard.at/story/3000000232594/mich-st246rt-dieser-umverteilungswahn